Nachrichten vom 24.04.2017

Jobcenter bekommt 23 Millionen Euro für Arbeitslose

Wuppertal bekommt 23 Millionen Euro von der Europäischen Union für Arbeitslose hier in der Stadt. Bis 2020 sollen damit fast 600 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, sagt Thomas Lenz vom Jobcenter Wuppertal. Das Geld fließt in acht verschiedene Programme. Besonders gefördert werden sollen Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, Migranten und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Außerdem sind die Stadtteile Wichlinghausen und Oberbarmen besonders im Focus. Laut Lenz kann die Fördersumme sogar noch höher werden, weil in Brüssel noch weitere Anträge aus Wuppertal laufen.
 
 

Neue Details im Mordfall Springmann

Der Mord am Unternehmerehepaar Springmann aus Ronsdorf hat offenbar nichts mit einem Einbruch oder Diebstahl zu tun. Das haben Staatsanwaltschaft und Polizei jetzt bekannt gegeben. Die Ermittler haben keine Einbruchsspuren am Haus an der Holthauser Straße gefunden, außerdem wurde nach bisherigen Erkenntnissen auch nichts gestohlen. Bis jetzt gab es keinerlei nähere Informationen zum gewaltsamen Tod des 91-jährigen Enno Springmann und seiner drei Jahre jüngeren Frau Christa. Jetzt geben die Ermittler den wahrscheinlichen Todeszeitpunkt bekannt und suchen nach Zeugen. Demnach ist das Ehepaar am 19. März zwischen 17 und 19:30 Uhr getötet worden. Wer an diesem Sonntag etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll sich bei der Polizei melden unter der 0202-284-0.
 
 

Volle Schwebebahnen in den Osterferien

Die Wuppertaler Stadtwerke haben in den Osterferien spürbar mehr Fahrgäste befördert, als sonst in Ferienzeiten üblich. Wegen der Bahnsperrung seien vor allem die Schwebebahnen deutlich voller gewesen, sagte uns ein Sprecher. Konkrete Daten dazu gibt es nicht, man habe keine Zählungen vorgenommen. Weil mehr als zwei Wochen lang keine Züge westlich von Oberbarmen fahren konnten, waren viele Fahrgäste für Fahrten innerhalb Wuppertals auf die Schwebebahn ausgewichen. Die neuen Schwebebahnen waren dabei alle durchgehend im Einsatz, das Problem mit den nicht schließenden Türen konnten die WSW vorher lösen - durch Justieren der Tür-Sensoren.
 
 

Paland kümmert sich weiter um Jugendarbeit beim WSV

Der Wuppertaler SV setzt bei seiner Jugendarbeit weitere zwei Jahre auf Nino Paland. Der Sportliche Leiter der U9 bis U17 hat einen entsprechenden Vertrag unterschrieben. Paland sagte, er wolle möglichst viele Spieler auf die erste Mannschaft vorbereiten und die lokalen Talente optimal fördern. Sportvorstand Manuel Bölstler nennt die Jugendarbeit einen ganz wichtigen Baustein für das Konzept des WSV.
 
 

Betrüger setzen auf alte Masche

In Wuppertal gibt es zurzeit offenbar wieder mehrere Fälle einer alten Betrugsmasche. Auf Supermarktplätzen werden die Kunden von Menschen um Spenden gebeten, die angeblich taubstumm sind. In den Fällen, von denen wir gehört haben, sollten die Supermarktkunden ihre Adresse aufschreiben und unterschreiben. Das dient laut Polizei vor allem der Ablenkung. Die Betrüger könnten in der Zeit versuchen, an das Portemonnaie zu kommen. Außerdem kommen die Betrüger so an eine Adresse, wo gerade vielleicht niemand zu Hause ist und wo relativ gefahrlos eingebrochen werden kann. Denn zumindest ein Bewohner des entsprechenden Hauses oder der Wohnung kauft ja gerade ein.
 
 

Französische Partnerstadt wählt eher links

In unserer französischen Partnerstadt Saint-Etienne haben die Menschen bei der Präsidentschaftswahl deutlich anders gewählt als im Landesdurchschnitt. Dort kam der kommunistische Bewerber Mélenchon auf den ersten Platz, der unabhängige Kandidat Macron landete auf Platz zwei, die rechtspopulistische Le Pen sogar nur auf dem vierten Platz. Saint-Etienne wählt traditionell eher links. Die Wahlbeteiligung lag bei 73 Prozent.
 
 

Arbeiten am Eichenhofer Weg

Der Eichenhofer Weg in Nächstebreck ist seit heute Baustelle. Zuerst werden der Bürgersteig und die Straßenlaternen erneuert. So lange können noch Autos fahren, allerdings gibt es eine Baustellenampel. In zwei Wochen, ab dem 8. Mai, bekommt der Eichenhofer Weg dann auch eine neue Fahrbahndecke. Zwischen Schmiedestraße und Erlenroder Weg wird die Straße dann für zwei Wochen voll gesperrt.
 
 

Forderung: nie wieder so eine Bahnsperrung

Eine Vollsperrung der Bahngleise wie bei uns in Wuppertal darf es in Deutschland nie wieder geben. Das fordert Lothar Elbers vom Fahrgastverband Pro-Bahn NRW. Die Belastung für Pendler und Reisende sei nicht hinnehmbar. Laut Pro-Bahn werden als nächstes die Stellwerke in Köln, Düsseldorf, Essen und Dortmund modernisiert. Es sei unvorstellbar, die Bahnhöfe dieser Großstädte wochenlang zu sperren. Auch die Bahn selbst soll angesichts der schlechten Wuppertaler Erfahrungen nachdenklich geworden sein. Bis zum Sommer werde es aber wohl keine andere Lösung geben. Deshalb geht Pro-Bahn davon aus, dass die Wuppertaler Bahngleise in den Sommerferien wie geplant sechseinhalb Wochen gesperrt werden.
 
 

In Barmen werden neue Mülleimer getestet

Der ESW testet in Barmen gerade neue Mülleimer. Am Alten Markt stehen probeweise zwei Exemplare eines neuen Modells. Sie sind aus Edelstahl und fast kugelrund. Dort passen mehr als 300 Liter Müll rein und sie können mit demm ZUbehör einer einfachen Kehrmaschine einfach ausgesaugt werden. In die alten Mülleimer passen nur 60 Liter und sie müssen von Hand geleert werden. Der Mülleimertest des ESW läuft vier Wochen. Wenn die Mitarbeiter zufrieden sind, könnten die neuen Mülleimer bald in der ganzen Stadt stehen - zum Beispiel auch am neuen Döppersberg.
 
 

Zwei Schwerverletzte am Ostersbaum

Am Ostersbaum sind zwei Autofahrer schwer verletzt worden. Eine 23 Jahre alte Wuppertalerin wollte am Wochenende von der Straße Ostersbaum in die Schwesterstraße abbiegen. Auf der Kreuzung prallte sie mit dem Auto eines jungen Mannes aus Radevormwald zusammen. Beide wurden schwer verletzt. Außerdem enstand bei dem Unfall ein Schaden von 80.000 Euro. Die Kreuzung war drei Stunden gesperrt.
 
 

Signalstörung auf der S9-Strecke behoben

Die S9 startet und endet wieder wie vorgesehen im Wuppertaler Hauptbahnhof. Heute Morgen waren vier Bahnhöfe wegen einer Signalstörung ausgefallen. Mit den Bauarbeiten für das elektronische Stellwerk, die heute Morgen beendet wurden, hatte das laut Bahn aber nichts zu tun.
 
 

Forderungen für nächsten Schienenersatzverkehr

Viele Wuppertaler fordern für die Bahnsperrung im Sommer einen besseren Schienenersatzverkehr. Radio Wuppertal hat alle Kritikpunkte gesammelt und unter anderem an die Deutsche Bahn und die Stadt weitergegeben. Mehr Busse zu den Stoßzeiten, Infopersonal an den Haltestellen und realistischere Fahrzeitenangaben - das haben sich die meisten Wuppertaler Pendler gewünscht, wenn Wuppertal in den Sommerferien wieder vom Zugverkehr abgeschnitten ist. Viele waren unzufrieden mit der Organisation des Schienenersatzverkehrs während der Osterferien. Die Busse seien zu voll gewesen und zu unregelmäßig gefahren. Das muss im Sommer besser werden, fordern die Pendler. Außerdem sollte es in den Ersatzbussen einen Ticketverkauf geben. Downloads
 
 

Grundschule in Vohwinkel wird abgerissen

In der Natrather Straße in Vohwinkel wird ab heute eine Grundschule abgerissen. Sie ist mit alter Mineralwolle und Asbest belastet. Die Gebäudeteile, in denen die Schadstoffe sind, werden vorsichtig demontiert, damit nichts davon in die Umwelt gelangt. Nach dem Abriss wird dort eine neue Grundschule gebaut. Beides zusammen kostet rund acht Millionen Euro. Ende 2018 soll der Neubau fertig sein. Bis dahin werden die Schüler in der früheren Grundschule Elfenhang unterrichtet.
 
 

Wuppertaler Firmen bei Hannover Messe

Bei der weltweit bekanntesten Industriemesse in Hannover sind ab heute auch viele Wuppertaler Firmen. Zehn Industrieunternehmen präsentieren sich dort, zum Beispiel Knipex, Herberts Industrieglas und die Gebrüder Becker. Mehrere Autozulieferer aus dem Bergischen Städtedreieck haben einen gemeinsamen Stand, um die Stärken des Standorts zu zeigen. Die Messe hat 6.000 Aussteller aus aller Welt und geht bis Freitag.
 
 

WSV verliert sein fünftes Regionalligaspiel

In der Fußballregionalliga hat der WSV zum fünften Mal hintereinander verloren. Das Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen endete gestern 0:2. Trotzdem steht der WSV weiter auf dem zehnten Tabellenplatz.
 
 
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