Nachrichten vom 23.08.2016

"UFOs" über Wuppertal

Merkwürdige Flugobjekte über Wuppertal haben eben (19h) viele Wuppertaler beunruhigt. Bei der Polizei und hier bei Radio Wuppertal gingen zahlreiche Anrufe ein. Die leuchtenden oder reflektierenden Punkte am Himmel waren von der ganzen Stadt aus zu sehen. Die Polizei ist sicher, dass es sich dabei um besondere Luftballons handelt. Wer die hat steigen lassen, ist noch nicht klar. Man untersuche den Fall.
 
 

Pokalspiel im Stadion am Zoo

Der Wuppertaler SV spielt heute Abend im Pokal. In der ersten Runde des Niederrheinpokals geht es gegen den SV Straelen. Gespielt wird im Stadion am Zoo. Trainer Stefan Vollmerhausen kann wieder auf Gaetano Manno zurückgreifen. Der Kapitän hatte beim Sieg gegen Ahlen am Samstag gefehlt, weil er bei der Hochzeit seines Bruders in Italien war. Anstoß zum Pokalspiel ist um 19 Uhr 30. Tickets für die Haupttribüne kosten an der Tageskasse nur acht Euro.
 
 

Mehrere Fahrradunfälle

Ein Fahrradfahrer ist heute auf der Nevigeser Straße schwer verletzt worden. Er stürzte in Höhe der Bushaltestelle Kuckelsberg und rutschte in einen Bus. Warum der 57jährige stürzte, ist noch unklar.
Das gilt auch für einen Radfahrer, der heute früh auf Lichtscheid schwer gestürzt ist. Er war mit seinem E-Bike auf einem Verbindungsweg zwischen der Oberbergischen und der Oberen Lichtenplatzer Straße unterwegs. Er stürzte ohne Beteiligung anderer und liegt jetzt im Krankenhaus.
Ein weiterer verunglückter Radfahrer wird von der Polizei gesucht. Er hatte gestern Morgen am Robert-Daum-Platz Briller Straße überquert und war dabei mit einem Auto zusammengestoßen. Obwohl er offensichtlich verletzt war, stieg er danach wieder auf und fuhr weg. Die Polizei bittet den Mann oder Zeugen des Unfalls, sich zu melden.
 
 

Vier Verletzte im Bus

In einem Bus der WSW sind vier Menschen verletzt worden - ein Fahrgast musste ins Krankenhaus. Der Busfahrer musste auf der Westkotter Straße vollbremsen, weil ein Auto den Bus geschnitten hatte. Der Autofahrer bemerkte offenbar nichts von dem Beinahe-Zusammenstoß und fuhr weiter. Die Polizei sucht nach Zeugen, die den Vorfall gestern kurz vor 15 Uhr bemerkt haben.
 
 

Großinvestition in die Wuppertaler Uni

Das Land NRW wird bis 2020 184 Millionen Euro in die Wuppertaler Universität investieren. 160 Millionen davon werden in den Neu- oder Umbau von Gebäuden gesteckt. Zum Vergleich - das sind 20 Millionen mehr, als der Döppersberg kostet. NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagt, Forschung und Lehre in Wuppertal sind wichtig und von großer Bedeutung für das ganze Land. Wäre das nicht so, könnte man die hohe Investitionssumme nicht rechtfertigen. Vor allem die Naturwissenschaften profitieren von den Investitionen. Sie bekommen neue Gebäude im Wert von mehr als 100 Millionen Euro.
 
 

Splitt im Burgholztunnel bleibt

Im Burgholztunnel liegt noch immer Rollsplitt. Am Wochenende hat Straßen NRW in Richtung Sonnborner Kreuz den Asphalt erneuert. Der neue ist feinkörniger und viel heller. Um den Asphalt zu versiegeln, wird Rollsplitt aufgetragen. Im Laufe der Woche soll der aber weg sein. Am kommenden Wochenende wird der Burgholztunnel Richtung Remscheid gesperrt - damit auch dort der Asphalt neu gemacht werden kann.
 
 

Erste Gerichtsverhandlung wegen Ikea

Die erste Klage gegen die Ikea-Filiale soll voraussichtlich Ende Oktober verhandelt werden. Das sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Düsseldorf auf Anfrage von Radio Wuppertal. Vor mehr als einem Jahr hatten mehrere Grundstückseigentümer dagegen geklagt, dass die Stadt Teile ihrer Grundstücke verplant hat. Die Bürgerinitiative gegen Ikea spricht von einer Enteigung, die sie nicht hinnehmen will. Die Stadt dagegen meint, die meisten Grundstücksteile würden ohnehin schon lange als Straße oder Bürgersteig genutzt, es ändere sich also nichts. Nur ein schmaler Streifen werde tatsächlich privat genutzt und würde zur Not auch nicht gebraucht. Das Verwaltungsgericht hatte lange gebraucht, alle Unterlagen zu der Klage zusammenzustellen. Dabei gehe es zum Teil um Vorgänge, die Jahrzehnte alt sind.
 
 

Vandalen auf der Nordbahntrasse

Auf der Nordbahntrasse sind in der vergangenen Nacht mehrere Laternen zerstört worden. Die Vandalen waren zwischen dem Tunnel Dorp und dem Hohmanndamm in Vohwinkel unterwegs. Auf dem Weg zerstörten sie die Glasabdeckungen von 14 LED-Lampeln. Die Trasse war danach mit Glassplittern übersät. Die Stadt und die Polizei hoffen auf Zeugen, um die Täter zu finden.
 
 

Spielhallenräuber bei der Tat gefilmt

Nach einem Raubüberfall auf eine Spielhalle in Elberfeld sucht die Polizei jetzt mit Fotos nach dem Täter. Er wurde von einer Überwachungskamera gefilmt, als er Anfang August die Spielhalle an der Hochstraße überfiel. Die Bilder stehen im Internet.
 
 

Polizei sucht vermisste Seniorin

In Wuppertal wird eine 90-jährige Frau vermisst. Sie ist dement und hat heute Morgen gegen 6:15 Uhr allein das Altenzentrum Wichlinghausen verlassen. Sie ist sehr klein, trägt eine weiße Regenjacke und eine schwarze Hose. Sie kann orientierungslos sein, ist aber körperlich fit. Wer sie sieht, soll sich direkt bei der Polizei melden. Die Frau ist 1,55 Meter groß, sehr schlank und hat eine schwarze Handtasche dabei. Außerdem trägt sie eine Fotomappe unter dem Arm.
 
 

Fast 1.100 Unterschriften für besseren Service in Bürgerbüros

Viele Wuppertaler wollen ihre Ausweise und Pässe wieder in den Bürgerbüros beantragen. Die SPD Cronenberg fordert mit einer Online-Petition das Land auf, neue Standards für solche Anträge festzulegen und auch das nötige Geld zu geben. Das Ziel, bis zum Ende der Sommerferien 1000 Unterstützer zu finden, hat die SPD schon erreicht. Knapp 1.100 Menschen haben die Petition bis jetzt unterzeichnet.
 
 

Wuppertaler wegen versuchten Totschlags angeklagt

Wegen versuchten Totschlags steht ein Wuppertaler vor dem Landgericht. Der psychisch kranke Mann soll einen Bekannten nach einem gemeinsamen Fernsehabend unvermittelt angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt haben. Er war dabei laut Anklage stark betrunken. Die Staatsanwaltschaft geht von einer erheblich verminderten Schuldfähigkeit des 49jährigen aus. Deswegen ist er auch nicht wegen Mordversuches sondern nur wegen versuchten Totschlags angeklagt. Der Fall spielte sich im Februar dieses Jahres in der Wohnung des Opfers ab.
 
 

Einbruch in Klinik

Unbekannte sind in der vergangenen Nacht in die Klinik am Mollenkotten eingebrochen. Ein Zeuge hörte Scheiben klirren und informierte die Nachtwache. Die stellte fest, dass zwei Bürofenster geöffnet wurden. Was genau gestohlen wurde, steht noch nicht fest. In einer Eisdiele stahlen Einbrecher in der Nacht auf Montag Geld und Spirituosen, aus einer Wohnung an der Anilinstraße wurden drei Handys gestohlen. Insgesamt hat die Polizei gestern sieben Einbrüche und Einbruchsversuche in Wuppertal aufgenommen.
 
 

Schwebebahn wieder unterwegs

Die Schwebebahn fährt wieder. Software-Fehler, wie der, der sie drei Tage lang lahmgelegt hat, sollen sich möglichst nicht wiederholen. Am Wochenende gab es keinen Techniker, der helfen konnte. Die WSW haben mit der Herstellerfirma keinen Notdienst-Vertrag. Erst gestern waren die Techniker vor Ort und haben das Problem behoben. Holger Stephan von den WSW sagt, bisher habe man einen Notdienst einfach nie gebraucht. So einen Fehler habe man noch nicht gehabt, normalerweise könnten WSW-Mitarbeiter eventuelle Probleme beheben. Jetzt müsse man überlegen, ob ein Notdienst doch nötig ist. Problem am Wochenende war ein defektes Teil im Technik-Raum. Weil die Weichenanlage in Oberbarmen hochkomplex ist, wird sie bei jeder Störungsmeldung aus Sicherheitsgründen sofort abgestellt.
 
 

Hochbau am Döppersberg im Verzug

Der Terminplan für den Döppersberg ist nur noch schwer einzuhalten. Aus dem aktuellen Controllingbericht der Stadt geht hervor, dass die Arbeiten im Hochbau in Verzug sind. Das betrifft vor allem den Übergang von der künftigen Mall zum eigentlichen Hauptbahnhof. Nur mit großen Anstrengungen könne man den Gesamtterminplan noch einhalten, heißt es von der Stadt. Bei den Kosten hat sich nichts geändert. Das Projekt kostet Stand jetzt 4,7 Millionen Euro mehr, als geplant.
 
 

Gutachten: Seilbahn in Düsseldorf zu teuer

Eine Seilbahn, wie sie in Wuppertal geplant ist, wird es in Düsseldorf wohl nicht geben. Das hat ein Gutachten ergeben, das die Stadt Düsseldorf in Auftrag gegeben hat. Dort sollte eine neu geplante Wohnsiedlung mit einer Seil- oder Hochbahn besser angebunden werden. Laut "Rheinischer Post" haben die Gutachter festgestellt, dass diese Lösung zu teuer wäre. Mit Bussen könne die Verkehrsanbindung einfacher und günstiger geregelt werden. Am Mittwoch werden die Ergebnisse im Düsseldorfer Verkehrsausschuss präsentiert. Ende 2016 wird der Wuppertaler Stadtrat entscheiden, wie es mit den Plänen für unsere Stadt weitergeht. Vergangenes Jahr haben Stadt und WSW ihre Pläne für eine Seilbahn vorgestellt. Sie soll - wenn sie genehmigt wird - 2025 fertig sein.
 
 

Treppen in Oberbarmen werden schöner

Die Treppen zwischen dem Berliner Platz und der Straße Krühbusch werden verschönert. Zur Zeit sind sie heruntergekommen, jetzt werden sie mit Mosaiken aus Naturstein verziert. Ein Künstler aus Dortmund bringt die Mosaike an. Die Graffiti an den Wänden werden vorher entfernt. Für die Verschönerung gibt es Geld von Bund und Land - 76.500 Euro kostet das Projekt, das den Stadtteil Oberbarmen aufwerten soll. Die Arbeiten sollen im Herbst starten und bis zum Frühsommer nächsten Jahres beendet sein.
 
 
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