Evangelische Kirche verliert Mitglieder und Geld

Die evangelische Kirche in Wuppertal muss sparen. Die Einnahmen aus der Kirchensteuer sinken nach einer aktuellen Prognose von derzeit 15 Millionen Euro im Jahr auf 11,5. Das sagt Superintendentin Ilka Federschmidt. Grund ist die sinkende Zahl der Kirchenmitglieder. Vor 20 Jahren, als der Kirchenkreis Wuppertal entstanden ist, waren es 120.000, jetzt sind es noch knapp 72.000. Der Trend werde so wohl auch anhalten, sagt Federschmidt. Bisher hat der Kirchenkreis ein gutes Drittel seiner Einnahmen an die Diakonie gegeben, das wird weniger - die Zuwendungen an die Diakonie sollen in den nächsten fünf Jahren auf 500.000 Euro im Jahr abgesenkt werden. Die Superintendentin sieht den Staat in der Pflicht, für die wegbrechenden Leistungen der Kirchen in die Bresche zu springen. 

© Tim Polick

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