Gedenkstätte Kemna soll 2029 eröffnen

Ab dem kommenden Jahr soll das frühere KZ Kemna umgebaut werden. An der Beyenburger Straße soll eine Gedenkstätte und ein sogenannter Lernort entstehen. Am Montag wird der Stadtrat dazu einen Grundsatzbeschluss fällen. Das KZ Kemna war eines der ersten, das die Nationalsozialisten in Deutschland betrieben haben. Von 1933 bis 1934 waren dort rund 2.500 politische Häftlinge unter katastrophalen Bedingungen inhaftiert. Daran soll in den erhaltenen Bauten künftig erinnert werden. Das Projekt kostet nach aktueller Schätzung rund 4,8 Millionen Euro, großenteils aus Fördermitteln. Die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid beteiligen sich, ebenso die evangelische Kirche. Die Eröffnung ist für 2029 geplant. 

© Barbara Herfurth

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